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Web Master — Integration in Betrieb nehmen

Web Master mit der EZF-Zentrale verbinden, Leuchten synchronisieren und Zustände auslesen.

Zweck der Integration

Web Master liest den Zustand der Zentrale und der Leuchten über die lokale HTTP-API des EZ2-Adapters, Schema ges-v2. Diese Schnittstelle dient der Überwachung. Das Starten von Tests wird unter Modbus IP beschrieben.

Verbindung vorbereiten

  1. Zentrale und Integrationsrechner mit einem Netzwerk verbinden, in dem sie miteinander kommunizieren können.
  2. IP-Adresse der Zentrale notieren. Eine feste Adresse oder DHCP-Reservierung vorsehen.
  3. In den Einstellungen der lokalen API die Bereitstellung von Leuchtendaten aktivieren. Andernfalls liefern Leuchtenliste und Einzeldiagnose HTTP 403.
  4. Die Adresse der Zentrale im Browser öffnen. Danach /data/systeminfo.php und /lumlist.php prüfen.
  5. Im Web Master die EZ2-Integration wählen und die Adresse der Zentrale entsprechend der Web-Master-Konfiguration eintragen.
  6. Die Liste importieren, Geräteanzahl und Standorte mit der Zentrale vergleichen. Fehlerbeschreibungen aus /data/errorcodes.php in das Wörterbuch übernehmen.

192.168.1.50 ist nur eine Beispieladresse. Die Dienste gehören in ein vertrauenswürdiges Überwachungsnetz. Diese lokale Schnittstelle benötigt keinen Token; sie darf nicht direkt aus dem Internet erreichbar sein.

Abgerufene Daten

GET-Anfrage Format Verwendung
/data/systeminfo.php JSON Anlagenzustand, Zähler und Datenschema
/lumlist.php TSV, 10 Spalten Bestand und Leuchtenzustände
/data/errorcodes.php JSON Fehlerwörterbuch
/data/luminaire.php?id=196618 JSON Einzelne Leuchte einschließlich NVG-Diagnose

Vollständige Beispiele und HTTP-Fehlerbehandlung: EZF API.

Geräte eindeutig identifizieren

Die Leuchten-ID ist Kanal × 65536 + physische Adresse. Kanäle: 1 = BUS1, 2 = BUS2, 3 = AirBus. Die physische Adresse 10 ergibt 65546, 131082 beziehungsweise 196618. Das Feld adresse vollständig speichern und nicht auf 16 Bit begrenzen.

Nach einem Wechsel von einer älteren Integration mit reinen physischen Adressen den Bestand neu synchronisieren. Alte Datensätze nach dem Verfahren des Web Masters entfernen, damit keine Duplikate entstehen. Ein Kanalwechsel ändert die ID.

Spalten der Leuchtenliste

Spalte Bedeutung
adresse Eindeutige Kanal-/Adress-ID
geraetetyp AW, PIKTO, KOMBI, NVG oder UNKNOWN
gruppe In der Zentrale gespeicherte Gruppennummer
ueberwachung 1 = überwacht, 0 = einzeln von der Überwachung ausgeschlossen
schaltungsart DS = Dauerschaltung, BS = Bereitschaftsschaltung; gegebenenfalls leer
betriebszeit LTM_1H / LTM_2H / LTM_3H / LTM_8H; gegebenenfalls leer
letzte_testdauer Leer, wenn keine gemessene Dauer des letzten Tests verfügbar ist
fehlercode Vier hexadezimale Zeichen
ortstext Standortbeschreibung
aktualisiert_am Leer, wenn kein Zeitpunkt der letzten Aktualisierung verfügbar ist

Leere Felder weder durch null noch durch das aktuelle Datum ersetzen. Die eingestellte Autonomiezeit ist kein gemessenes Ergebnis des letzten Tests. Bei NVG wird die Schaltungsart nur angegeben, wenn beide Ausgänge übereinstimmen. Bei Kommunikationsverlust bleiben Schaltungsart und Betriebszeit leer.

Prüfung vor der Abnahme

  • Anzahl und IDs stimmen mit der Zentrale überein.
  • Dieselbe physische Adresse auf BUS1, BUS2 und AirBus ergibt drei unterschiedliche Geräte.
  • Gerätetyp und Standort sind erkennbar; Fxxx-Codes besitzen verständliche Beschreibungen.
  • Simulierte LED-, Akku- und Kommunikationsfehler werden korrekt angezeigt.
  • Fehlende HTTP-Antworten werden als fehlende aktuelle Daten dargestellt.
  • Test, Sperre und Suche werden vom Zustand einer fehlerfreien Anlage unterschieden.

Der lokale Simulator unterstützt die Vorbereitung. Zur Abnahme gehören eine reale Zentrale und der vorgesehene Web Master. Siehe Programme und Downloads.

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